Neue Skulptur im Sandsteinmuseum

Am Montag übergaben Vorstandsmitglieder des Fördervereins Baumberger-Sandstein-Museum eine frisch erworbene Sandsteinskulptur an Museumsleiter Dr. Joachim Eichler. Die Madonna mit Kind wurde von einem Architekten in Greven gekauft. „Dieser hatte sie selbst vor mehr als 50 Jahren erworben, sie hatte einen Ehrenplatz im Wohnzimmer“, erklärte der Vorsitzende Uli Lork. Aufgrund ihres zunehmenden Alters suchten die Eheleute nach einem Platz, an dem die Skulptur weiter gewürdigt würde.

Die Figur war farbig bemalt gewesen, Reste der Farbe verdecken den gelben Baumberger Sandstein. Da die Madonna im unteren Bereich etwas gelitten hat, vermutet Museumsleiter Dr. Eichler, dass sie vielleicht in einem Bildstock gestanden hat. „Der größte Teil der Skulptur war geschützt, aber an die Füße und Beine kam der Regen heran“. Der Stil der Sandsteinarbeit ist typisch für die Zeit um 1890/1900, als Bildhauer ist der Münsteraner Wilhelm Bolte (1859-1941) denkbar.  „Bolte hatte bei den Größen seiner Zeit in Münster gelernt, nämlich bei August Schmiemann und Heinrich Fleige,“ erklärt Eichler. Gemeinsam mit Anton Rüller gestaltete er die bekannten Figuren am Westportal der Lambertikirche in Münster.
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