Auf den Spuren der Weser-Renaissance

Die alte Residenzstadt Detmold und die frühere Hansestadt Lemgo waren das Ziel einer Exkursion, zu der sich eine große Zahl von Mitgliedern und Freunden des Fördervereins Baumberger-Sandstein-Museum am Dienstag, den 16. Mai, eingefunden hatten.

Auf den Spuren der Weser-Renaissance

Vor dem für eine Festveranstaltung besonders geschmückten Landestheater erwartete die Stadtführerin, Frau Tiemann, die Gäste aus Havixbeck. Nach einem kurzen Blick auf die über 1200jährige Stadtgeschichte führte sie die Besucher zunächst in den Schlosspark mit Ausblick auf das fürstliche Residenzschloss und, wo sie Höhepunkte aus der Geschichte des Fürstengeschlechtes zu berichten wusste.

Auf den Spuren der Weser-Renaissance
Von dort führte der Weg zum Marktplatz mit dem mit dem klassizistischen Rathaus und dem Donopbrunnen. Durch die beschaulichen kleinen Gassen längs der alten Stadtmauer mit ihren zahlreichen alten Fachwerkhäusern schlenderten die Besucher vorbei an den Erinnerungsbüsten zahlreicher großer früherer Bürger der Stadt wie Ferdinand Freiligrath, Christian Dietrich Grabbe oder Albert Lortzing. Am Ende des Vormittages erreichten sie dann im zweitältesten Fachwerkhaus Detmolds mit direktem Blick zum Marktplatz Strates Brauhaus, wo ein leckerer Mittagstisch und erfrischende Getränke warteten.

Auf den Spuren der Weser-Renaissance

Frisch gestärkt fuhren die Havixbecker Gäste dann weiter zur alten Handels- und Hansestadt Lemgo, am Kreuzungspunkt des Hellwegs mit einer alten Nord-Süd-Handelsstraße gelegen.. Dort führte sie Liesel Kochsiek zuerst zum bekanntesten Haus Lemgos, dem sogenannten Hexenbürgermeisterhaus aus dem Jahre 1571 mit einer Fassade im Stile der Weserrenaissance. Seinen ungewöhnlichen Namen hat es von einem im 17. Jahrhundert amtierenden Bürgermeister, der aus Machtgier den Hexenwahn nutzte, um seine politischen Gegner aus dem Feld zu räumen. Auch in Lemgo beeindruckten die zahlreichen Fachwerkhäuser aus dem Beginn der Neuzeit die Besucher. Nach einem Besuch in der Pfarrkirche St. Nicolai mit ihrem Sakramentshaus aus Baumberger Sandstein endete der Rundgang im „Steinernen Saal“, wie der Rathausplatz mit seinen reich geschmückten, prächtigen Stein- und Fachwerkhäusern aus der späten Gotik und der Weserrenaissance genannt wird.

Auf den Spuren der Weser-Renaissance

Weitere Bilder sind unter Rückblicke – Fotogalerie zu finden.

 

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