Exkursion nach Osnabrück und ins Tecklenburger Land


Zu letzten Exkursion des Jahres 2016 trafen sich am Dienstag, 20. September wieder zahlreiche Mitglieder und Freunde des Fördervereins Baumberger-Sandstein-Museum. Die Fahrt führte zunächst nach Osnabrück, dann weiter zum Haus Marck und endete am Hofgut Erpenbeck.

Am Anfang stand ein Empfang im historischen Friedenssaal des Rathauses durch die Osnabrücker Bürgermeisterin Karin Jas‐Kiesler. Dabei erfuhren die Teilnehmer vieles über die Geschichte des Rathauses und der Friedensverhandlungen zum Abschluss des Dreißigjährigen Krieges.

Exkursion nach Osnabrück und ins Tecklenburger Land

Anschließend führte Siegfried Brennecke die Gäste bei einem Rundgang durch die Altstadt mit ihren Kirchen und den bunten Giebel‐ und prächtigen Bürgerhäusern. Erste Station war die alte Marienkirche, wo ein besonderes Augenmerk dem Taufbecken aus Baumberger Sandstein galt, einem Werk Johann Brabenders von 1560. Weiter führte der Weg zum mächtigen, mittelalterlichen Dom mit dem anschließenden Kreuzgang und dem Bucksturm, einem Überbleibsel der alten Stadtbefestigung. Auf dem Weg durch die Stadt war die Fassade des Willmann‐Hauses ein besonders reizvoller Anblick.

Exkursion nach Osnabrück und ins Tecklenburger Land

Nach einer Stärkung im Ratskeller von Osnabrück war das Wasserschloss Haus Marck, die Geburtsstätte von Friedrich von Bodelschwinghs, das nächstes Ziel. 1643 fanden dort die ersten dreistündigen Vorverhandlungen zwischen Gesandtschaften des dänischen Königs Christians IV. und des Deutschen Kaisers Ferdinand III. zur Beendigung des europäischen Krieges statt.
Einen Einblick in die frühzeitliche Steinzeit bot der Besuch eines Megalithgrabes. Diese 30 Meter lange Grabstätte ist rund 5000 Jahre alt und gehört zu einem Gräberfeld südlich von Tecklenburg.


Exkursion nach Osnabrück und ins Tecklenburger Land

Die letzte Etappe führte zum Gut Erpenbeck bei Lengerich, wo der Hausherr bei einer Wurst- und Schinkenplatte und einem Schluck Aufgesetzten die Chancen und Probleme eines bäuerlichen Hauptbetriebes erläuterte. Das Gut besteht seit. dem 13. Jahrhundert und wurde als Gräftenhof angelegt. Auch dort waren bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden Gesandte untergebracht. Im Hofladen des Gutes konnten sich die Teilnehmer am Ende der Fahrt mit den landwirtschaftlichen Produkten des Hofes versorgen.

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