Stätten des Weltkulturerbes - Hildesheim – Goslar – Stralsund – Köln

Zu einer Bilder-Reise zu Stätten des Weltkulturerbes in Deutschland hatte der Förderverein Baumberger-Sandstein-Museum seine Mitglieder und Freunde am Dienstag ins Museumscafé eingeladen. Als Referenten begrüßte der neue Geschäftsführer des Vereins, Helmut Meyer, den Münsteraner Oliver Muschiol. Dieser führte die Teilnehmer zuerst in die Michaeliskirche in Hildesheim. Das Bauwerk aus dem 11. Jahrhunderts verbindet den Gedanken der „Gottesstadt“ mit einer geometrisch-quadratischen Raumgliederung. Nach zahlreichen Veränderungen im Lauf der Jahrhunderte, von denen besonders auf die Deckenmalerei der Langhausdecke hinzuweisen ist, wurde St. Michael nach der Kriegszerstörung in der ursprünglichen Gestalt wiederaufgebaut. Weiter führte der Weg in den Hildesheimer Dom zur Christussäule aus dem Jahre 1020 mit Darstellungen der Taten Christi und dem spätromanischen Bronze-Taufbecken.

Sandstein-Treff im Rabertshof

Von Hildesheim aus führte Oliver Muschiol die Teilnehmer als nächstes in die Altstadt von Stralsund mit ihren zahlreichen Baudenkmalen und besonders wertvollen Zeugnissen der Backsteingotik, von denen der Referent besonders die Kirchen St. Marien und St. Nicolai sowie das Rathaus hervorhob. Ein Blick auf die Fachwerkhäuser "Am Johanniskloster" rundete das Bild der Stadt ab.

Die nächste Station der Reise war die Altstadt von Goslar mit ihren Fachwerkhäusern, der romanischen Kaiserpfalz und dem Goslarer Kaiserstuhl, neben dem Aachener Königsthron Karls des Großen, dessen Formen er ähnelt, der einzige erhaltene mittelalterliche Thron eines deutschen Kaisers. Der letzte Kaiser, der auf diesem Thron saß war 1871 Wilhelm I. bei der Eröffnung des 1. Berliner Reichstags.

Zuletzt führte der Weg in den Kölner Dom. Der Dreikönigenschrein, die Malereien auf der Chorschranke und das bereits im 10. Jahrhundert entstandene Gerokreuz, das zweitälteste erhaltene Monumentalkruzifix des Abendlandes bildeten den Schwerpunkt der Ausführungen des Referenten. Leider kamen die aussagekräftigen Bilder der Weltkulturerbestätten nicht gut zur Geltung, da der Wintergarten des Museumscafés über keine Möglichkeit zur Abdunkelung verfügt.

Sandstein-Treff im Rabertshof
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